Debattieren ganz ohne Notizen! Ohne Zettel! Ohne Pult! Das war Programm beim Streitkultur-Cup 2019.

  • Das willst du auch? Dann besuch uns doch mal.
  • Du willst es auch, traust dich aber nicht und willst es lernen? Auch dann besuch uns, wir sind zahm und beißen nicht.
  • Du willst es, traust dich aber nicht und willst es auch nicht lernen? Komm vorbei und erklär uns, wie das gehen soll.
  • Lieber mit Zettel reden? Oder mit Pult? All das kannst du bei uns machen, ausprobieren und dir nach der Debatte auch Feedback einholen.
  • Gar kein Bock auf’s Reden? Überzeug uns davon (wer bis hierhin liest hat Interesse!).

Unser Team hat am Wochenende vom 18.Januar bis zum 20.Januar den Streitkultur-Cup in Tübingen teilgenommen. Das Turnier wurde ausgerichtet von Streitkultur, dem Tübinger Debattierclub und das besondere daran: Reden ohne Pult und ohne Notizen.

Debattiert wurde in 3 Runden vor der Halbfinal- und Finalrunde, sodass man jeweils einmal die Position der Regierung, der Opposition sowie die des Freien Redners besetzte.

Angereist sind wir am Freitag Abend und haben beim Social – in angenehmer Atmosphäre – uns schon mal mit einem Teil der Debattierenden ausgetauscht, erzählt, den Abend angenehm ausklingen lassen und unsere Gastgeber kennen gelernt.

Am Samstag ging es dann direkt nach Registrierung und dem Frühstück los.

Das Thema der ersten Runde: „Ist Gewalt in Ländern mit massiver Frauendiskriminierung ein legitimes Mittel der feministischen Bewegung?“

Nach dem Mittagessen bekamen die Teams für die zweite Runde ein weiteres, sehr interessantes Thema zugewiesen: „Sollte der Fan-Boost in der Formula E abgeschafft werden?“ ( Das *etwas* längere Factsheet dazu könnt ihr gerne auf dem Artikel der Achten Minute nachlesen s.u.).

Nach weiterer Verköstigung in Form von Kaffee und Kuchen wurde das Thema der 3.Runde des Turniers vorgestellt: „Angenommen, es wäre nur zum jetzigen Zeitpunkt möglich: Sollte eine zufällige Hälfte der Menschheit schmerzfrei ausgelöscht werden?“

Den Abend verbrachten dann alle Teilnehmenden, die Jurierenden und Organisierenden in einer kleinen, gemütlichen Wirtschaft nahe des Schlosses. Es wurde gescherzt, gelacht, sich noch Feedback zu einzelnen Reden eingeholt, fröhlich weiter debattiert, ganz im Geiste der Veranstaltung, und sich angeregt unterhalten. Zwischendurch wurde dann auch verkündet, welche Teams am nächsten Tage in das Halbfinale einziehen durften.

Am Sonntag war es dann nach dem Frühstück auch soweit, erst wurden die Halbfinalrunden mit dem Thema „Sollte Deutschland Volksentscheide auf Bundesebene einführen?“ ausgetragen und schließlich, am Nachmittag dann das Finale, mit dem höchst aktuellen Thema „Sollten die Demokraten in den USA im Mauerstreit einlenken?“.

Zusammenfassend war das Wochenende geprägt von Spaß – an der Debatte, dem Austausch mit den anderen Anwesenden sowie der Auseinandersetzung mit dem Sachverhalt –  aber auch von der Stimmung des Rede Wettstreits und zu guter Letzt die freundliche Atmosphäre zusammen mit angenehmen Leuten in einem angenehmen Rahmen.

Alles in allem ein gelungenes, bereicherndes Wochenende.

Also dann: bis zur nächsten Debatte

Beitrag der Achten Minute