Der Laternencup in Saarbrücken ist ein jährliches Event für unseren Debattierclub und auch dieses Jahr (17. – 18. Januar 2026) konnten wir als eines von 18 Teams dabei sein, bestehend aus drei Redner:innen und einem Juror. Da im Club Neulingen netterweise der Vortritt gelassen wird, war es für drei von uns das erste Turnier – nach nur wenigen Monaten im Club. Der schnelle Ablauf mit drei Debatten an einem Tag war zwar fordernd und ungewohnt, aber trotzdem verging die Zeit wie im Flug.
Das am Sonntag stattgefundene Finale war für uns ein toller Einblick in eine top geführte Debatte und ein gebührender Abschluss für das Turnier. Wir alle waren erstaunt, was beim Debattieren möglich ist. Insgesamt konnten wir viel Erfahrung mitnehmen und hatten durch die freundliche Atmosphäre eine schöne Zeit.
Christine und Niklas teilen hier ihre Erfahrung vom ersten Turnier:
Seit September gehöre ich dem Debattierclub an. Mit 56 Jahren gehöre ich zu den zwei mit Abstand ältesten Teilnehmern. Trotz der Alters- und Kenntnisdifferenz fühlte ich mich von Anfang an wohl und wertschätzend aufgenommen.
Trotz geringer Chancen den Wettbewerb als Neulinge zu gewinnen, empfand ich das Wochenende als großen Gewinn für mich, weil es einfach beeindruckende Redner:innen gab. Das Finale am Sonntag mit den Besten der Besten stellte dann ein Feuerwerk an unterschiedlichen, starken Rednerpersönlichkeiten dar, die zudem ein umwerfendes politisches Wissen zeigen konnten. Oder hättest du spontan Stellung beziehen können, ob sich die jungen Grünen in Baden-Württemberg von Cem Özdemir distanzieren sollten?Christine
Im Debattierclub bin ich relativ neu, erst seit Oktober 2025, aber die Debatten haben mir von Anfang an viel Spaß gemacht und mich jede Woche aufs Neue motiviert – sogar bis zur direkten Turnierteilnahme.
Trotz meiner quasi nicht vorhandenen Juriererfahrung konnte ich nach einem „Crash-Kurs“ im Club als Juror mit auf das Turnier fahren. Hier erlebte ich schnell den Stress, der dahinter steckt, konnte aber auch wertvolle Einblicke sammeln. Respekt habe ich dadurch vor allem für die Hauptjuror:innen gelernt, die einen tollen Job trotz deutlich mehr Verantwortung gemacht haben. Im Umgang mit mir waren sie rücksichtsvoll und dank hilfreicher Tipps und konstruktiver Kritik konnte ich meine eigenen Jurierfähigkeiten ausbauen.
Ich kann also nur sagen, man sollte sich von wenig Erfahrung nicht verunsichern oder gar von einem Turnier abschrecken lassen. Wir wurden als Neulinge freundlich aufgenommen und konnten dadurch mit Freude am Turnier wachsen.Niklas
Ein großes Dankeschön geht nach Saarbrücken für die tolle Orga, die auch dieses Mal wieder ein Turnier auf die Beine gestellt haben, das Debattierende und Jurierende aller Erfahrungsstufen fordert, zusammenbringt und das gleichzeitig noch Spaß macht.
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